Damit Sie jederzeit wissen, wo Sie im diagnostischen Prozess stehen, ist der Ablauf der ADHS-Diagnostik klar in vier Schritte gegliedert. Der zeitliche Umfang richtet sich nach Ihrer individuellen Fragestellung und wird im Erstgespräch besprochen.

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Ausführliche Anamnese

Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch. Dabei geht es um Ihre aktuellen Beschwerden, deren Verlauf über die Zeit sowie relevante Stationen aus Kindheit, Schule, Ausbildung und Beruf. Diese Vorgeschichte ist wichtig, da eine ADHS-Symptomatik typischerweise bereits im Kindes- oder Jugendalter erkennbar war.

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Spezifische Testdiagnostik & Fragebögen

Im nächsten Schritt kommen standardisierte, wissenschaftlich anerkannte Testverfahren und Selbstbeurteilungsbögen zum Einsatz. Diese erfassen unter anderem Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und weitere für ADHS relevante Bereiche und ermöglichen eine objektive Einordnung Ihrer Angaben.

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Fremdbeurteilung

Da Selbsteinschätzungen allein kein vollständiges Bild ergeben, werden ergänzende Informationen einbezogen – etwa Fragebögen von nahestehenden Personen (z. B. Partner:in oder Eltern) sowie, sofern vorhanden, frühere Schul- oder Ausbildungszeugnisse.

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Abschlussbericht & Befund

Alle Ergebnisse aus Anamnese, Testdiagnostik und Fremdbeurteilung werden zusammengeführt und in einem schriftlichen Befund dokumentiert. Sie erhalten eine transparente Einordnung sowie ggf. Empfehlungen für die weiteren Schritte – etwa eine begleitende Psychotherapie.

Was Sie zum Erstgespräch mitbringen können

  • Frühere ärztliche oder psychologische Befunde, sofern vorhanden
  • Schul- oder Ausbildungszeugnisse aus Kindheit und Jugend
  • Eine kurze Notiz zu den Themen, die Sie besonders beschäftigen

Der zeitliche Rahmen der Diagnostik – Anzahl und Dauer der Termine – wird individuell im Erstgespräch festgelegt und richtet sich nach Ihrer persönlichen Ausgangslage.